Sonntag, 16. August 2009

Cairns Tag 1 im Rückblick

Hallo Zuhause :) Nun schaffe ich es nun doch endlich mal wieder eine Nachricht zu schreiben. Wie ihr an der Tatsache, dass ich die Nachrichten aus Singapur und Sydney hochgeladen habe zweifelsfrei erkennen konntet bin ich gut in Cairns angekommen. Der Flug von Sydney nach Cairns verlief ohne Probleme, auch wenn ich einfach nur noch tot müde war. Mein x-tes Mittagessen bekam ich vor Müdigkeit schon gar nicht mehr runter. Naja, ich habe ja auch wirklich genug auf den Flügen gegessen ;) In Cairns angekommen stellte ich zu meiner Erleichterung fest, dass Cairns nur einen sehr kleinen Flughafen hat und dementsprechend auch nur eine Gepäckausgabe. Olga, deren Handyakku passender Weise zu Beginn der Reise leer war, und mit der ich mir alle möglichen Treffpunkte im Flughafen ausgedacht hatte (frei nach dem Motto "Wenn es das eine nicht gibt, dann treffen wir uns beim nächsten" reichte unsere Liste von McDonalds, über Burgerking, Pommesbuden, Meetingpoints bis schließlich zu Infoständen). Glücklicher Weise mussten wir auf diesen Plan nicht zurück greifen. Ich fand sie gleich an ihrem Gepäckband, wiedermal mit der Frischhaltefolie beschäftigt, die sie zur Sicherheit um den Koffer gebunden hatte, sodass ihn niemand öffnen könnte, und die uns bereits am Frankfurter Flughafen - beim auspacken des Pfeffersprays - viel Freude bereitet hatte. Verständlicher Weise waren wir beide völlig im Eimer. Aber wir hatten uns zum Motto gesetzt: "Schlafen ist nicht", denn schließlich wollten wir nicht zulassen, dass uns der Jetlag für mehrere Tage niederrafft (Wir kamen um 12.30 Uhr Ortszeit an). Wir kauften uns also ein Ticket für einen Bus, der vom Flughafen aus die entsprechenden Hostels und Hotels seiner Fahrgäste anfuhr. Cairns kam uns riesig vor, denn wir waren ziemlich lange unterwegs und so richtige Orientierung hatten wir auf der Fahrt auch nicht. Wie sich jedoch für uns im Nachhinein erkenntlich zeigt ist Cairns keineswegs groß (oder zumindest die Innenstadt nicht) und alle Hotels / Hostels, die wir passierten leicht zu Fuß zu erreichen. In unserem Hostel - dem Dreamtime Travellers - angekommen bezogen wir sogleich unsere Zimmer. Wie sich herausstellte hatten wir das Glück die Exklusivität einer eigenen kleinen Zwei-Mann-Hütte zu genießen, die sich direkt neben unserem kleinen Pool (der mehr einem Teich glich) befand. Das Zimmer war zudem noch sehr sauber, sodass wir uns Pudel wohl fühlten. Nach einer kleinen Tour durch das Hostel, das sehr persönlich gehalten ist und sogar statt großer Massenduschen lediglich über kleine Einzelräume mit Bädern und Duschen verfügt, waren wir etwas verblüfft: Jeder, dem wir bisher über den Weg gelaufen waren sprach Deutsch! Irgendwie hatten wir die "Deutsche-Woche" abgepasst und nur ein einziger Australier aus Melbourne musste sich unter den Deutschen als Anderssprachiger behaupten ;) Wir lernten sogleich drei wirklich nette Norddeutsche kennen (Manu, Stefan und Sven), die eine Woche vor uns in Australien eingetroffen waren und momentan auf der Suche nach einem erschwinglichen Auto sind.
Natürlich hieß es dann erstmal: Ab in die Stadt und sich umsehen. Da ich ja vor 4 Jahren schon einmal für einen Tag in Cairns war hatte ich zumindest halbwegs eine Orientierung.
Mit einem Subway-Sandwich gerüstet, ging es also gleich zur "Lagoon" - dem Stadtpool von Cairns, da man das Meer leider nur durch ein Watt erreicht, das von Krokodilen bewohnt wird - um sich zu Sonnen. Auch hier vernahm man zu unserer Überraschung wieder viele deutsche Stimmen - ob es in Deutschland wohl noch Jugendliche gibt? Bereits eine Stunde nach unserer Ankunft (also gegen 16 Uhr) mussten wir jedoch schockiert feststellen, dass sich die Temperatur merklich um einige Grad absenkte und der Wind zunahm, sodass es im leichten Sommerkleidchen wirklich unangenehm kühl wurde. Auf dem Rückweg zum Hostel erkundeten wir die Shop-Landschaft und erforschten die Supermärkte. Der Abend wurde mit einer Pizza an der Esplanade besiegelt. Diese ist die Küstenstraße hier und DIE zentrale Restaurant-Meile.

Aus unserem Vorhaben, früh ins Bett zu gehen um sich vom anstrengenden Flug zu erholen wurde dann auch nichts mehr, denn bis 2 Uhr nachts saßen wir mit den 3 deutschen Jungs beisammen und haben gequatscht.

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