Meinen bisherigen Tag verbrachte ich damit, mir die Haare zu färben. Ja, ihr habt richtig gehört, Franzi hat mal wieder eine neue Haarfarbe. Welche? Rotbraun natürlich ;) Ich konnte mal wieder dem Rötlichen nicht widerstehen und entschied mich (gegen besseres Wissen, dass ich bald mit einem unschönen Ansatz zu kämpfen haben werde) für etwas ausgefalleneres, als das alltägliche Braun, das ich die letzten 2 Monate mit mir herum getragen hatte und das schon deutliche Spuren eines Ansatzes aufwies.
Das erste Mal alleine Fertigpackung-Haarefärben also... nun konnte ich zeigen, was ich bei Paul Mitchell aufgeschnappt hatte. Naja, theoretisch weiß ich ja genau wie das alles funktioniert... aber wenn es dann darum geht das Wissen auch in die Tat umzusetzen... Uff! Haare färben ohne dabei eine riesige Sauerei anzufertigen ist wohl doch etwas schwieriger als ich es gedacht hatte. Ich hatte mir schon vor einigen Wochen meine Loreal Paris Haarfarbe zugelegt, die nicht nur aus einer einfachen Basisfarbe bestand, sondern auch noch ein Mittel zum Strähnchen machen beinhaltete. So stand ich nun also im Bad und las den Beipackzettel: „Ziehen sie die Handschuhe an und legen sie ein Handtuch über die Schultern, sodass ihre Haut vor der Farbe geschützt ist“. Gesagt getan, stand ich nun also fertig ausgerüstet da und las weiter: „Tragen sie die Farbe zuerst auf dem Ansatz auf, verteilen sie dann den Rest der Farbe im ganzen Haar“. Leichter gesagt als getan! Mit dem Applikations-Fläschchen in der einen Hand und dem Stab zum Abteilen der Haare in der anderen, versuchte ich nun also krampfhaft eine gute Figur abzugeben und die Farbe möglichst gleichmäßig aufzutragen. Dabei verabschiedete sich das Handtuch auf meinen Schultern so oft, dass ich schließlich entschloss, es sei wohl nützlicher, wenn es auf dem Boden liegen bleibe, als mir auf den Geist zu gehen. Nach dem Auftragen der Farbe bekam ich dafür aber auch die Quittung: Über meinen ganzen Schulterbereich erstreckten sich rote Schlieren, die doch tatsächlich aussahen, als hätte ich mich selbst gepeinigt... „Super“, dachte ich, „ich hoffe wir haben heute abend nichts mehr vor!“ Nachdem ich also Schritt eins hinter mich gebracht hatte, war es Zeit für die Strähnchen. Diese stellten sich als noch viel größere Herausforderung dar, denn schließlich würde man sie am stärksten hervorstechen sehen und deshalb sollten sie auch ordentlich aufgetragen sein. Besonders der Hinterkopf bereitete mir dabei viel Freude, denn anders als Zuhause hatte ich hier leider keine 2 gegenüberliegenden Spiegel zur Hand, sodass ich mich von hinten begutachten hätte können. So hieß es also mehr oder weniger im Dunkeln fischen und hoffen, dass das Ergebnis sich sehen lassen könnte. Und ich hatte Glück, denn meine Haare haben zwar nicht ganz die Eleganz des Haarmodels auf der Verpackung (ich bin mir sicher, sie hat das nicht selber gemacht! Hah! Betrügerin!!), ich würde sie aber auch ganz bestimmt nicht verstecken wollen. Oder was meint ihr?


Danach wollte ich nun also meinen Weg in die Stadt einschlagen, nachdem nun endlich das Geld auf meinem australischen Konto eingegangen war und ich nun wieder Bargeld beziehen konnte. Ich suchte mir also eine der (ganzen) 6 Fahrten heraus, die der Bus täglich zu den „Northern Beaches“ und zurück zur Stadt unternimmt und begab mich zur Bushaltestelle. Eine wirkliche Haltestelle befindet sich hier (eigenartiger Weise) nur auf einer Straßenseite (und zwar jener, die meiner Richtung gegenüber liegt), aber das stellt kein Problem dar, denn direkt gegenüber vom Häuschen, geht eine Straße ab, sodass der Bus ohne Umstände halten kann. Ich bin hier bisher bereits 3 mal mit dem Bus gefahren und es gab nie Probleme dabei. Heute jedoch, sollte es anders sein: Als ich den Bus also auf der Kuppe des Hügels erblicken konnte winkte ich ihm zu um der Busfahrerin klar zu machen, dass ich mit wolle (Busse hier halten nämlich sogar auch dann, wenn es keine Haltestelle dafür gibt, einfach, wenn man ihnen zuwinkt. Praktisch, oder?). Diese jedoch winkte nur zurück und fuhr schnurstracks an mir vorbei. Gemein! Einfach nur gemein! Nein, ich verbringe nicht den ganzen Tag an einem Bushäuschen, stehe genau in dem Moment auf, wenn ein Bus vorbei kommt und winke der Busfahrerin nur aus dem Grund zu, um ihr einen schönen Tag zu wünschen... Nicht direkt... hmpf! Gemein! Nun sitze ich also in den Northern Beaches fest, denn ein Bus geht erst heute abend um 17.40 Uhr wieder und da lohnt es sich nun wirklich nicht mehr in die Stadt zu fahren.
Was lernen wir daraus? Unsere Busse und Bahnen mögen vielleicht Verspätung haben und uns damit auch manch einmal zur Weißglut treiben, aber wenigstens können wir uns bei ihnen darauf verlassen, dass wir auch mitgenommen werden. Könnte mir jemand das öffentliche deutsche Verkehrsnetz in ein Paket packen und zusenden? Bitte?!?
Das erste Mal alleine Fertigpackung-Haarefärben also... nun konnte ich zeigen, was ich bei Paul Mitchell aufgeschnappt hatte. Naja, theoretisch weiß ich ja genau wie das alles funktioniert... aber wenn es dann darum geht das Wissen auch in die Tat umzusetzen... Uff! Haare färben ohne dabei eine riesige Sauerei anzufertigen ist wohl doch etwas schwieriger als ich es gedacht hatte. Ich hatte mir schon vor einigen Wochen meine Loreal Paris Haarfarbe zugelegt, die nicht nur aus einer einfachen Basisfarbe bestand, sondern auch noch ein Mittel zum Strähnchen machen beinhaltete. So stand ich nun also im Bad und las den Beipackzettel: „Ziehen sie die Handschuhe an und legen sie ein Handtuch über die Schultern, sodass ihre Haut vor der Farbe geschützt ist“. Gesagt getan, stand ich nun also fertig ausgerüstet da und las weiter: „Tragen sie die Farbe zuerst auf dem Ansatz auf, verteilen sie dann den Rest der Farbe im ganzen Haar“. Leichter gesagt als getan! Mit dem Applikations-Fläschchen in der einen Hand und dem Stab zum Abteilen der Haare in der anderen, versuchte ich nun also krampfhaft eine gute Figur abzugeben und die Farbe möglichst gleichmäßig aufzutragen. Dabei verabschiedete sich das Handtuch auf meinen Schultern so oft, dass ich schließlich entschloss, es sei wohl nützlicher, wenn es auf dem Boden liegen bleibe, als mir auf den Geist zu gehen. Nach dem Auftragen der Farbe bekam ich dafür aber auch die Quittung: Über meinen ganzen Schulterbereich erstreckten sich rote Schlieren, die doch tatsächlich aussahen, als hätte ich mich selbst gepeinigt... „Super“, dachte ich, „ich hoffe wir haben heute abend nichts mehr vor!“ Nachdem ich also Schritt eins hinter mich gebracht hatte, war es Zeit für die Strähnchen. Diese stellten sich als noch viel größere Herausforderung dar, denn schließlich würde man sie am stärksten hervorstechen sehen und deshalb sollten sie auch ordentlich aufgetragen sein. Besonders der Hinterkopf bereitete mir dabei viel Freude, denn anders als Zuhause hatte ich hier leider keine 2 gegenüberliegenden Spiegel zur Hand, sodass ich mich von hinten begutachten hätte können. So hieß es also mehr oder weniger im Dunkeln fischen und hoffen, dass das Ergebnis sich sehen lassen könnte. Und ich hatte Glück, denn meine Haare haben zwar nicht ganz die Eleganz des Haarmodels auf der Verpackung (ich bin mir sicher, sie hat das nicht selber gemacht! Hah! Betrügerin!!), ich würde sie aber auch ganz bestimmt nicht verstecken wollen. Oder was meint ihr?


Danach wollte ich nun also meinen Weg in die Stadt einschlagen, nachdem nun endlich das Geld auf meinem australischen Konto eingegangen war und ich nun wieder Bargeld beziehen konnte. Ich suchte mir also eine der (ganzen) 6 Fahrten heraus, die der Bus täglich zu den „Northern Beaches“ und zurück zur Stadt unternimmt und begab mich zur Bushaltestelle. Eine wirkliche Haltestelle befindet sich hier (eigenartiger Weise) nur auf einer Straßenseite (und zwar jener, die meiner Richtung gegenüber liegt), aber das stellt kein Problem dar, denn direkt gegenüber vom Häuschen, geht eine Straße ab, sodass der Bus ohne Umstände halten kann. Ich bin hier bisher bereits 3 mal mit dem Bus gefahren und es gab nie Probleme dabei. Heute jedoch, sollte es anders sein: Als ich den Bus also auf der Kuppe des Hügels erblicken konnte winkte ich ihm zu um der Busfahrerin klar zu machen, dass ich mit wolle (Busse hier halten nämlich sogar auch dann, wenn es keine Haltestelle dafür gibt, einfach, wenn man ihnen zuwinkt. Praktisch, oder?). Diese jedoch winkte nur zurück und fuhr schnurstracks an mir vorbei. Gemein! Einfach nur gemein! Nein, ich verbringe nicht den ganzen Tag an einem Bushäuschen, stehe genau in dem Moment auf, wenn ein Bus vorbei kommt und winke der Busfahrerin nur aus dem Grund zu, um ihr einen schönen Tag zu wünschen... Nicht direkt... hmpf! Gemein! Nun sitze ich also in den Northern Beaches fest, denn ein Bus geht erst heute abend um 17.40 Uhr wieder und da lohnt es sich nun wirklich nicht mehr in die Stadt zu fahren.
Was lernen wir daraus? Unsere Busse und Bahnen mögen vielleicht Verspätung haben und uns damit auch manch einmal zur Weißglut treiben, aber wenigstens können wir uns bei ihnen darauf verlassen, dass wir auch mitgenommen werden. Könnte mir jemand das öffentliche deutsche Verkehrsnetz in ein Paket packen und zusenden? Bitte?!?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen