In der Nacht überfallen mich im „Sarg“ immer wieder nahezu klaustrophobische Anfälle. Man kann dort aber auch wirklich nicht mal seinen Oberkörper erheben
Dank mangelnder Toilette verschlägt es unsere Gruppenmitglieder mehrere Male in der Nacht in die Büsche
Am Morgen – im Hellen - entdeckt Yao, dass es doch eine Feldtoilette gegeben hätte... super!
Wir haben Glück mit dem Wetter und so ist es zwar nicht gerade warm, aber wenigstens sonnig
Wir Frühstücken und da die Asiaten gestern mit einem 30 Liter Tank 2 Mal unter fließendem Wasser abgewaschen haben, ist der Tank leer und wir können das Geschirr nicht abwaschen
Wir fahren zum Visitor-Center des National Parkes um uns frisch zu machen, das Geschirr aufzuwaschen und uns über die Wandermöglichkeiten zu informieren – gut, dass es in Australien so viele öffentliche Toiletten gibt
Wir entscheiden uns dafür zur Wineglass Bay zu wandern. Nach Beschreibung ein 3 Std Marsch
Die Wanderung ist schön und man kommt gut voran – wenn man das denn will. Unsere Asiaten trödeln hinterher und ich vermute bereits, dass uns diese Wanderung weit aus mehr Zeit kosten wird als geplant
Bereits vom Aussichtspunkt empfinden wir Wineglass Bay zwar als schön, aber keineswegs so atemberaubend, wie wir es erwartet hatten, was sich auch am Fuße des Berges, in der Bucht selbst, nicht ändert. Schade!
Der Aufstieg von der Bucht zurück den Berg hinauf ist wirklich wirklich anstrengend. Wenigstens brauchen wir jetzt keine Jacken oder Pullover mehr ;)
Nach etwa 4 ½ Std erreichen wir wieder das Auto und es geht weiter nach Bicheno
Dort im Informations Center erfahren wir, dass das Aquarium, wegen welchem wir hergekommen waren nicht mehr existiert
Wir entscheiden uns also uns an der Küste ein wenig umzusehen
Wir finden eine unglaublich schöne Bucht mit tollem Strand – wir einigen uns darauf: Das ist viel schöner als Wineglass Bay!
Weiter geht’s zur nächsten Attraktion: Dem „Blowhole“ (=Blasloch) von Bicheno
Wir haben unseren Spaß beim Fotos machen und Yao wird von einer Fountaine von Kopf bis Fuß durchnässt. Hihi!
Wir kehren zum Wohnmobil zurück und fahren nach Ross
Wir erreichen in Ross direkt zum Sonnenuntergang – perfekte Kulisse für die berühmte Ross Bridge
Die Temperatur ist seit der einsetzenden Dunkelheit rapide gesunken. Nun ist es sogar schon mit 2 Pullis übereinander wirklich kalt!
Nachdem wir auf dem letzten Campingplatz für jede Person im Auto hätten 10 Dollar mehr zahlen müssen (und sich das Womo dementsprechend wirklich nicht gerechnet hätte) entschließen wir uns ein wenig zu Gaunern und am Campingplatz nur 4 Insassen anzugeben. Niemand erwischt uns :P
Dick eingemummelt genießen wir unser BBQ
Völlig fertig vom vielen Wandern zieht es uns schon früh ins Bett – Yao und William haben sich freiwillig dazu gemeldet diese Nacht im Zelt zu schlafen. William möchte Fotos vom Sternenhimmel machen.
Die zweite Nacht im „Sarg“ lässt sich schon ein bisschen besser aushalten – man gewöhnt sich an das Raupen-hafte zum Ausgang schlängeln
Donnerstag, 8. April 2010
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