Sonntag, 21. Februar 2010

Der Morgen danach

Am nächsten Morgen erhoben sich nun also 5 verkaterte Gestalten und ich aus ihren Betten und genossen erst einmal einen liebevoll von Frank für uns zubereiteten Espresso ;) Während der Rest aufgrund des extensiven Alkoholkonsums am vorherigen Abend noch etwas mit dem Appetit und Hunger zu kämpfen hatten, freute ich mich schon richtig auf das Frühstück, dass wir in einem der Hafencafés zu uns nehmen wollten. Vorher musste jedoch für Frank noch ein Mysterium geklärt werden: Dieser war nämlich in der Mitte der Nacht aufgewacht und hatte das Bett unter sich komplett durchnässt vorgefunden. „Ach du Scheiße!“, war natürlich gleich sein Gedanke, „Hab ich ins Bett gemacht?!“ Doch das Abtasten seiner Hose ergab, dass das nicht der Fall seien konnte, denn diese war trocken. Er erinnerte sich also wieder daran, vor dem Einschlafen noch etwas getrunken zu haben, vermutete also richtiger Weise, dass die Nässe von seiner Wasserflasche stammen würde – diese war aber magischer Weise verschwunden ;) Der Austausch über die Erfahrungen, die wir beide in der Nacht gemacht hatten, resultierten in ausgiebigen Lachanfällen und machten mein vermeintliches „Angepinkelt-werden“ zum Running-Gag des Morgens.
Das Frühstück fiel dann beim Großteil der Gruppe mit lediglich einem Milchshake recht spärlich aus, während ich mir 2 Scheiben Banana-Bread bestellte, um meinen Körper für die neu verschriebenen Antibiotika vorzubereiten, die ich heute zum ersten Mal nehmen sollte.

Kaum hatte ich diese zu mir genommen (vermutlich mit zu wenig Flüssigkeit), verschlechterte sich meine Verfassung jedoch schlagartig und mein Kreislauf schien sich dazu entschieden zu haben, mich nicht mehr zu mögen. Leider sollte sich meine Verfassung den ganzen Tag nicht mehr verändern, doch Jammern hilft nichts und da für den Abend nicht genug Personal da war, musste ich sogar zur Arbeit erscheinen. Ich hoffte nur, dass die Einnahme der Medikamente nicht jeden Tag in solchen Beschwerden resultieren würde. Na ja, wenigstens konnte ich nun mit meinen Boots-Kumpanen mitfühlen ;)

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