Unser aufregender Ausflug zu den Blue Mountains hatte uns nicht davon abgehalten den Abend noch zusätzlich aufregend zu verplanen und so hatten wir Karten für das Musical „Wicked“ gekauft. Basierend auf meiner Erfahrung aus Cats, welches ich mit Mama, Papa, Alex und Christina in Frankfurt gesehen hatte, erschien es mir klug im Rang zu sitzen und so hatten wir uns ein paar Sitzplätze in der 3. Reihe erkämpft. Mit von der Partie war neben Lisa und mir natürlich auch noch Nick. Seit ich Lisa am gestrigen Abend mit den Karten überrascht hatte – sie hatte es schon abgeschrieben, dass wir das vor ihrer Abreise noch schaffen würden – waren wir schon die ganze Zeit ganz hibbelig gewesen und hatten uns wie die Blöden auf die Vorstellung gefreut. Und wir wurden nicht enttäuscht!Wicked, das auf der Geschichte des Zauberers von Oz basiert, zeigt die vermeintlich böse Hexe des Westens (im Englischen „Wicked witch of the west“, daher auch der Titel), die Dorothy im „Zauberer von Oz“ als Gegenspielerin gegenüber steht, in einem ganz neuen Licht und dreht dabei wohl jede Zuordnung von „Gut“ oder „Böse“ um 180° um. Denn als Dorothy im „Zauberer von Oz“ der bösen Hexe den Gar ausmachte, bekamen wir natürlich nur ihre Version der Geschichte erzählt. Wer aber steckt hinter der Figur der bösen Hexe und wie ist sie eigentlich böse geworden? Außerdem: Wie gut ist das Gute und wie böse das Böse wirklich?
Genau um all diese Fragen dreht es sich in „Wicked“ und eines ist sicher: Kommt man aus dem Theater wieder heraus, so hat man eine ganz neue Perspektive auf die alte Geschichte von Dorothy, die mit ihren Zauberschuhen im Lande des Zauberers von Oz fest sitzt gewonnen.
Bereits beim Betreten des Zuschauerraumes nahm mir das Bühnenbild fast den Atem! Eine große Landkarte verdeckte den Großteil der Bühne; darauf verzeichnet natürlich „Oz“ und in seiner Mitte „Emerald City“, die Smaragdstadt, in der der Zauberer von Oz wohnt. Diese wird von hinten mit einem grünlichen Licht bestrahlt und schimmert dadurch ganz magisch. Über der Karte befindet sich ein mehrere Meter großer metallener Drachen. Zu ihrer linken und rechten zwei Türmchen. Der Vorhang hebt sich – in diesem Falle also die Karte – und schon erklingt das erste Lied – ein Lobgesang darauf, dass die böse Hexe des Westens endlich vernichtet sei. Und dort, von ganz oben, kommt Glinda, die gute Fee, auf einem Metallgestell herunter geschwebt – in einem wundervoll glitzernden weißen Kleid und von Luftblasen umgeben. Könnte es einen besseren Einstieg in diese Geschichte geben? Und während die Bewohner der Smaragdstadt noch ihren Sieg über die böse Hexe feiern, erinnert sich Glinda an die Zeit vor ihrer Vernichtung zurück.
Nicht nur das Bühnenbild raubt einem den Atem, sondern auch die Kostüme. Sogar von hier oben sieht man ihnen ihre aufwändige Bearbeitung an und damit machen sie das Geschehen noch ein bisschen magischer.
In der Pause gibt es dann einen Hexentrunk aus farblich leuchtenden Cocktail-Gläsern, bevor man den Rest der Aufführung genießt.
Noch die ganzen nächsten Tage verbrachten Lisa und ich damit die Wicked-Lieder – natürlich fürchterlich schief, aber uns störte es nicht – lauthals bei uns zu Hause zu trällern.
Der Besuch war sein Geld also definitiv wert und ich kann nur jedem, der die Gelegenheit dazu bekommt empfehlen, sich das Musical anzusehen. Welches Musical würde ich mir noch einmal ansehen, wenn ich die Wahl zwischen „Cats“ und „Wicked“ hätte? Ganz eindeutig Wicked! Ich liebe zwar „Cats“, doch „Wicked“ hat ihm gegenüber einen ganz eindeutigen Vorteil: Eine grandiose Geschichte!
Genau um all diese Fragen dreht es sich in „Wicked“ und eines ist sicher: Kommt man aus dem Theater wieder heraus, so hat man eine ganz neue Perspektive auf die alte Geschichte von Dorothy, die mit ihren Zauberschuhen im Lande des Zauberers von Oz fest sitzt gewonnen.
Bereits beim Betreten des Zuschauerraumes nahm mir das Bühnenbild fast den Atem! Eine große Landkarte verdeckte den Großteil der Bühne; darauf verzeichnet natürlich „Oz“ und in seiner Mitte „Emerald City“, die Smaragdstadt, in der der Zauberer von Oz wohnt. Diese wird von hinten mit einem grünlichen Licht bestrahlt und schimmert dadurch ganz magisch. Über der Karte befindet sich ein mehrere Meter großer metallener Drachen. Zu ihrer linken und rechten zwei Türmchen. Der Vorhang hebt sich – in diesem Falle also die Karte – und schon erklingt das erste Lied – ein Lobgesang darauf, dass die böse Hexe des Westens endlich vernichtet sei. Und dort, von ganz oben, kommt Glinda, die gute Fee, auf einem Metallgestell herunter geschwebt – in einem wundervoll glitzernden weißen Kleid und von Luftblasen umgeben. Könnte es einen besseren Einstieg in diese Geschichte geben? Und während die Bewohner der Smaragdstadt noch ihren Sieg über die böse Hexe feiern, erinnert sich Glinda an die Zeit vor ihrer Vernichtung zurück.
Nicht nur das Bühnenbild raubt einem den Atem, sondern auch die Kostüme. Sogar von hier oben sieht man ihnen ihre aufwändige Bearbeitung an und damit machen sie das Geschehen noch ein bisschen magischer.
In der Pause gibt es dann einen Hexentrunk aus farblich leuchtenden Cocktail-Gläsern, bevor man den Rest der Aufführung genießt.
Noch die ganzen nächsten Tage verbrachten Lisa und ich damit die Wicked-Lieder – natürlich fürchterlich schief, aber uns störte es nicht – lauthals bei uns zu Hause zu trällern.
Der Besuch war sein Geld also definitiv wert und ich kann nur jedem, der die Gelegenheit dazu bekommt empfehlen, sich das Musical anzusehen. Welches Musical würde ich mir noch einmal ansehen, wenn ich die Wahl zwischen „Cats“ und „Wicked“ hätte? Ganz eindeutig Wicked! Ich liebe zwar „Cats“, doch „Wicked“ hat ihm gegenüber einen ganz eindeutigen Vorteil: Eine grandiose Geschichte!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen