Während die Jungs das Boot für einen neuen Tag vorbereiteten - d.h. vom gröbsten Schmutz säuberten und Benzin nachfüllten -, bereiteten wir Mädels ein ausgiebiges Frühstück mit Bacon und Egg (Schinken und Ei) vor. Ein bisschen zusätzliche Knusprigkeit erlangten wir durch die - natürlich völlig gewollte - Zugabe von Sand... Lecker! Vielleicht hat diese Art des Campens doch ein paar kleine Nachteile.
Danach hieß es unser Hab und Gut in einer Felsspalte verstecken, damit sich keiner darüber hermachen würde und zurück aufs Boot. Dabei leisteten wir ganze
Arbeit, denn mit den Decken kaschiert, die wir über unsere Sachen gelegt hatten, ließ sich wirklich nur dann ein Unterschied zwischen Fels und Gepäck feststellen, wenn man wusste, wo man suchen muss. Damit hatten wir nun also genügend Zeit ein weiteres Mal ausgiebig Schnorcheln zu geh
en.
Unweit einer kleinen Insel hielten wir diesmal für einen Schnorchel-Gang und schon vom Boot aus sah das Wasser wunderschön aus. Nachdem wir nun also die dortige Unterwasserwelt erforscht hatten, begaben sich Sophie und ich auf die Insel, denn Lee hatte uns verraten, dass man dort viele schöne Muscheln und Korallen finden kann. Ein wenig durch die Gegend geguckt und schon hatten wir beiden etwas, dass uns gefiel. Während Sophie und Ben wohl keine Probleme damit haben dürften, ihre Muschel nach Hause zu transportieren, war für mich klar, dass ich nicht fähig sein werde, die Koralle und den kleinen Seestern, die ich gefunden hatte, nach Hause zu schicken, geschweige denn sie ein Jahr lang mit mir herum zu schleppen und sie mit zurück ins Flugzeug zu nehmen. Das sind eben die Nachteile, wenn man plant Australien wieder zu verlassen... Ein anderer Verwendungszweck schoss mir allerdings sogleich in den Kopf: Als Dankeschön für all die Hilfe, die ich von Mark bekommen hatte, die ganzen Kontakte, sowie die Vergünstigung für das Apartment, wollte ich ihm die Koralle hinterlassen. Ich war mir sicher, er würde einen schönen Platz für sie finden.
Mein zerbrechliches Gut so gut wie möglich verstaut ging es nun also weiter übers Meer zum nächsten Schnorchel-Spot. Nachdem auch dort alles erkundet war, leisteten sich die Jungs ein bisschen Spaß und pesten (mit langem e ;) hihi, jetzt pack ich schon
mein Plattdeutsch aus) unweit des Whitehaven Beaches durch eine Art Wasser-Wald-Gebiet. Es erinnerte mich ein bisschen an jene Wassergebiete, die man immer im Fernsehen sieht, wenn es mal wieder eine Reportage über Krokodile im Amazonas gibt. Sträucher und Bäume, die aus dem Wasser heraus ragen und nahezu „Wasserstraßen“ zwischen sich Bilden. Vermutlich könnte man sowas auch schon mal bei „Crocodile Hunter“ gesehen haben... sehr beruhigend ;) Ich strengte mich also besonders an, nicht aus dem Boot zu fallen (nicht, dass diese Gefahr jemals bestanden hätte... aber man weiß ja nie ;) ) und hielt Ausschau nach grünlich-braunem Getier, das sich als Baumstumpf tarnt. Wir hatten jedoch Pech, denn kein Krokodil wollte sich blicken lassen.


Wir hielten nahe einer der für den Whitehaven Beach so bekannten „Sandinseln“ (für alle, die interessiert daran sind, was ich meine, der gehe zu http://maps.google.de/ und suche nach „Whitsunday Islands“. Der weiß hervorstechende Strand, den man schon von weit aus dem All erblicken kann, ist der Whitehaven Beach. Zoomt man nun ein wenig heran, so erkennt man, dass das Gebiet rund um den Hauptstrand herum interessant aussehende Quirle aufweißt. Diese Quirle sind kleine Wasserpassagen und die kleinen Sandinseln von denen ich spreche) und sprangen ins Wasser, um die Insel für uns zu erobern. Sophie und ich nahmen dabei unsere Bücher mit, denn wir wollten wenigstens einmal auf unserem Camping Trip einfach nur am Strand gelegen und gelesen haben. Die paar Meter zum Strand waren schon ein abenteuerliches
Erlebnis, denn der Sand auf dem wir liefen war unglaublich weich und so sank man bei jedem Schritt ziemlich weit ein und verursachte unter einem ganze Blubberblasen-Explosionen. All jene Luft, die sich im Wasser zwischen dem Sand angesammelt hatte, wurde durch das darauf Treten freigesetzt und gab einem für 1-2 Sekunden ein bisschen das Gefühl in einem Whirlpool (mit zugegebener Maßen recht kleinen Blubberblasen) zu stehen. Auf der Insel angekommen legten sich Sophie und ich demonstrativ zum Lesen auf unsere Handtücher, während die Jungs eine leere Kokosnuss als Football missbrauchten ;) Keine 5 Minuten später entschieden unsere Jungs jedoch, wir sollten uns zurück auf den Weg machen... Solche Literatur Banausen ;)
Also machten wir uns zurück zu unserer Insel um das Boot mit unseren Sachen zu beladen und den Heimweg anzutreten. Nachdem sich Ben bereits am Morgen ebenfalls am großen Zeh verletzt hatte, war es nun Heyden's Zug, sich den Zeh aufzuschlitzen. Haha, wenigstens war ich mit meiner Unachtsamkeit (oder auch Dummheit... wie man es nimmt) nicht alleine ;) Nun gab es schon 3 Invalide von insgesamt 6 Bootsinsassen ;) Das ist mal ein „gesundes“ Verhältnis ;)
Noch ein letztes Gruppenbiild und schon hieß es zurück aufs Boot und mit voller Kraft voraus in Richtung Festland. Dabei sahen wir davon ab, uns auf den Kühltruhen nieder zu lassen, denn bei der Geschwindigkeit und der relativ kleinen Größe des Bootes, spürte man jede Welle als deutlichen Schlag. Einige Gehirnerschütterungen später also, fuhren wir in den Hafen ein und verluden das Boot wieder auf dem Anhänger. Schließlich bei Lee's Haus angekommen galt es nun, das Boot zu säubern und Sophie und ich boten uns freiwillig an, es von oben bis unten im Bikini einzuseifen (hey, in dem Wasser-Seife-Gemisch war auch Bleichmittel und wir wollten nur nicht, dass unsere Sachen was abbekommen, ja?! ;) ). Dabei gaben wir keine schlechte Figur ab und so war das Boot in Null-Komma-Nix so gut wie neu.
Der Rest zog sich nun zurück auf Heyden's und Rob's Boot (das Boot, dass sie für's Arbeiten hatten und das von seinen Ausmaßen dann doch „dezent“ größer und luxuriöser war als Lee's Boot - inklusive Schlafkabinen, Toilette, Küche und Steuerkabine ;) ), während Lee mir anbot, weiterhin bei ihm wohnen zu können, wenn ich wollte. Die Entscheidung fiel nicht wirklich schwer, war die Alternative doch eine durchgelegene Matratze und möglichst auch noch schnarchende Zimmergenossen. Außerdem verstand ich mich mit Lee ja auch super :) Und da ich meine Sachen ja ohnehin schon bei ihm zwischengelagert hatte, war gar kein extra Aufwand mit dem „Einziehen“ verbunden ;)
Wir fuhren also Einkaufen, denn am Abend wollten wir uns alle wieder bei Lee treffen und Fish und Chips essen – Natürlich frisch aus UNSEREM Fisch gemacht ;)
Ein bisschen von unserem Fisch wurde also aus der Kühlbox geholt, paniert und frittiert und auf diese Weise – so ganz ohne knackenden Sand zwischen den Zähnen – schmeckte der Fisch sogar noch viel besser :) Und er war wirklich, wirklich nicht fischig! Ich war sehr begeistert!
Ein guter Abend mit guten Essen – was will man mehr?
Danach hieß es unser Hab und Gut in einer Felsspalte verstecken, damit sich keiner darüber hermachen würde und zurück aufs Boot. Dabei leisteten wir ganze
Arbeit, denn mit den Decken kaschiert, die wir über unsere Sachen gelegt hatten, ließ sich wirklich nur dann ein Unterschied zwischen Fels und Gepäck feststellen, wenn man wusste, wo man suchen muss. Damit hatten wir nun also genügend Zeit ein weiteres Mal ausgiebig Schnorcheln zu geh
en.Unweit einer kleinen Insel hielten wir diesmal für einen Schnorchel-Gang und schon vom Boot aus sah das Wasser wunderschön aus. Nachdem wir nun also die dortige Unterwasserwelt erforscht hatten, begaben sich Sophie und ich auf die Insel, denn Lee hatte uns verraten, dass man dort viele schöne Muscheln und Korallen finden kann. Ein wenig durch die Gegend geguckt und schon hatten wir beiden etwas, dass uns gefiel. Während Sophie und Ben wohl keine Probleme damit haben dürften, ihre Muschel nach Hause zu transportieren, war für mich klar, dass ich nicht fähig sein werde, die Koralle und den kleinen Seestern, die ich gefunden hatte, nach Hause zu schicken, geschweige denn sie ein Jahr lang mit mir herum zu schleppen und sie mit zurück ins Flugzeug zu nehmen. Das sind eben die Nachteile, wenn man plant Australien wieder zu verlassen... Ein anderer Verwendungszweck schoss mir allerdings sogleich in den Kopf: Als Dankeschön für all die Hilfe, die ich von Mark bekommen hatte, die ganzen Kontakte, sowie die Vergünstigung für das Apartment, wollte ich ihm die Koralle hinterlassen. Ich war mir sicher, er würde einen schönen Platz für sie finden.

Mein zerbrechliches Gut so gut wie möglich verstaut ging es nun also weiter übers Meer zum nächsten Schnorchel-Spot. Nachdem auch dort alles erkundet war, leisteten sich die Jungs ein bisschen Spaß und pesten (mit langem e ;) hihi, jetzt pack ich schon
mein Plattdeutsch aus) unweit des Whitehaven Beaches durch eine Art Wasser-Wald-Gebiet. Es erinnerte mich ein bisschen an jene Wassergebiete, die man immer im Fernsehen sieht, wenn es mal wieder eine Reportage über Krokodile im Amazonas gibt. Sträucher und Bäume, die aus dem Wasser heraus ragen und nahezu „Wasserstraßen“ zwischen sich Bilden. Vermutlich könnte man sowas auch schon mal bei „Crocodile Hunter“ gesehen haben... sehr beruhigend ;) Ich strengte mich also besonders an, nicht aus dem Boot zu fallen (nicht, dass diese Gefahr jemals bestanden hätte... aber man weiß ja nie ;) ) und hielt Ausschau nach grünlich-braunem Getier, das sich als Baumstumpf tarnt. Wir hatten jedoch Pech, denn kein Krokodil wollte sich blicken lassen.

Wir hielten nahe einer der für den Whitehaven Beach so bekannten „Sandinseln“ (für alle, die interessiert daran sind, was ich meine, der gehe zu http://maps.google.de/ und suche nach „Whitsunday Islands“. Der weiß hervorstechende Strand, den man schon von weit aus dem All erblicken kann, ist der Whitehaven Beach. Zoomt man nun ein wenig heran, so erkennt man, dass das Gebiet rund um den Hauptstrand herum interessant aussehende Quirle aufweißt. Diese Quirle sind kleine Wasserpassagen und die kleinen Sandinseln von denen ich spreche) und sprangen ins Wasser, um die Insel für uns zu erobern. Sophie und ich nahmen dabei unsere Bücher mit, denn wir wollten wenigstens einmal auf unserem Camping Trip einfach nur am Strand gelegen und gelesen haben. Die paar Meter zum Strand waren schon ein abenteuerliches
Erlebnis, denn der Sand auf dem wir liefen war unglaublich weich und so sank man bei jedem Schritt ziemlich weit ein und verursachte unter einem ganze Blubberblasen-Explosionen. All jene Luft, die sich im Wasser zwischen dem Sand angesammelt hatte, wurde durch das darauf Treten freigesetzt und gab einem für 1-2 Sekunden ein bisschen das Gefühl in einem Whirlpool (mit zugegebener Maßen recht kleinen Blubberblasen) zu stehen. Auf der Insel angekommen legten sich Sophie und ich demonstrativ zum Lesen auf unsere Handtücher, während die Jungs eine leere Kokosnuss als Football missbrauchten ;) Keine 5 Minuten später entschieden unsere Jungs jedoch, wir sollten uns zurück auf den Weg machen... Solche Literatur Banausen ;) Also machten wir uns zurück zu unserer Insel um das Boot mit unseren Sachen zu beladen und den Heimweg anzutreten. Nachdem sich Ben bereits am Morgen ebenfalls am großen Zeh verletzt hatte, war es nun Heyden's Zug, sich den Zeh aufzuschlitzen. Haha, wenigstens war ich mit meiner Unachtsamkeit (oder auch Dummheit... wie man es nimmt) nicht alleine ;) Nun gab es schon 3 Invalide von insgesamt 6 Bootsinsassen ;) Das ist mal ein „gesundes“ Verhältnis ;)
Noch ein letztes Gruppenbiild und schon hieß es zurück aufs Boot und mit voller Kraft voraus in Richtung Festland. Dabei sahen wir davon ab, uns auf den Kühltruhen nieder zu lassen, denn bei der Geschwindigkeit und der relativ kleinen Größe des Bootes, spürte man jede Welle als deutlichen Schlag. Einige Gehirnerschütterungen später also, fuhren wir in den Hafen ein und verluden das Boot wieder auf dem Anhänger. Schließlich bei Lee's Haus angekommen galt es nun, das Boot zu säubern und Sophie und ich boten uns freiwillig an, es von oben bis unten im Bikini einzuseifen (hey, in dem Wasser-Seife-Gemisch war auch Bleichmittel und wir wollten nur nicht, dass unsere Sachen was abbekommen, ja?! ;) ). Dabei gaben wir keine schlechte Figur ab und so war das Boot in Null-Komma-Nix so gut wie neu. Der Rest zog sich nun zurück auf Heyden's und Rob's Boot (das Boot, dass sie für's Arbeiten hatten und das von seinen Ausmaßen dann doch „dezent“ größer und luxuriöser war als Lee's Boot - inklusive Schlafkabinen, Toilette, Küche und Steuerkabine ;) ), während Lee mir anbot, weiterhin bei ihm wohnen zu können, wenn ich wollte. Die Entscheidung fiel nicht wirklich schwer, war die Alternative doch eine durchgelegene Matratze und möglichst auch noch schnarchende Zimmergenossen. Außerdem verstand ich mich mit Lee ja auch super :) Und da ich meine Sachen ja ohnehin schon bei ihm zwischengelagert hatte, war gar kein extra Aufwand mit dem „Einziehen“ verbunden ;)
Wir fuhren also Einkaufen, denn am Abend wollten wir uns alle wieder bei Lee treffen und Fish und Chips essen – Natürlich frisch aus UNSEREM Fisch gemacht ;)
Ein bisschen von unserem Fisch wurde also aus der Kühlbox geholt, paniert und frittiert und auf diese Weise – so ganz ohne knackenden Sand zwischen den Zähnen – schmeckte der Fisch sogar noch viel besser :) Und er war wirklich, wirklich nicht fischig! Ich war sehr begeistert!
Ein guter Abend mit guten Essen – was will man mehr?
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