Unser Dienstag Morgen begann schon sehr früh, schließlich wollten wir heute auf der "Ocean Free" über die 7 Weltmeere segeln... naja, gut, eigentlich wollten wir damit nur auf die nahe Cairns gelegene mini Insel Green Island fahren... aber das klingt eben nicht so schön ;) Am Hafen angekommen, fanden wir ein echt schnuckliges Segelboot vor Anker, dass mit ein Lächeln aufs Gesicht zauberte, Olga jedoch eher einen mismutigen und verstimmten Ausdruck. Olga fürchtete nähmlich Seekrank zu werden. Nachdem ich vor 4 Jahren einen Sturm auf der Raggamuffin überstanden habe, bei dem es wirklich häftig zu ging, bin ich mir sicher: Seekrank werde ich zumindest nicht so schnell.
Eine Reisetablette mehr im Magen fühlte sich Olga schon wesentlich wohler. Wie auch schon auf unserer vorherigen Tour mussten wir jedoch feststellen, dass die anderen Passagiere der Ocean Free weit über unser Alter hinaus ragten. Ein bisschen entmutigt ging es zum Sonnenbaden aufs Vorderdeck. 
Die 2 Personen, die jedoch unserem Alter am nächsten waren, haben wir dann doch noch kennen gelernt: James, 26, Tennislehrer und "der Kiwi" (= Neuseeländer), 27, Tourguide irgendwo in Australien. Die wichtigste Information vor'm Schnorcheln, gab man uns kurz bevor wir ins Wasser sprangen: "Ach, um die Mittagszeit rum kommen übrigens immer die Riffhaie her. Die umkreisen dann immer das Boot. Aber keine Angst, die sind nicht so groß"........ Hilfe?! Da war es dann mit meiner Ruhe weg.
Das Riff war anders als jene, die ich schon vor 4 Jahren kennengelernt hatte. Es gab sehr tiefe Schluchten, sowie "Korallenberge", was es ermöglichte auch mal aufrecht paddelnd im Wasser zu verharren. Man konnte sehr nah an alle "Berge" heran, manche sogar, war die Ebbe noch nicht so weit vorangeschritten, überschwimmen und hatte damit einen einmaligen Einblick in die gesamte dort ansässige Fischwelt. Leider hatten wir das Gefühl, dass große Stellen des Riffes schon abgestorben waren, denn die Farbenpracht hielt sich in Grenzen. Dennoch störte es die diversen Fischlein nicht, sich dort aufzuhalten, was definitiv das Schnorcheln rettete. Mir jedenfalls, wurde immer mulmiger, je weiter die Zeit voran schritt und je näher wir der "Mittagszeit" (in diesem Falle Codewort für "Hai-mit-Franzi-Fütterungszeit") kamen. Der panische Blick in die tiefen Schluchten, kam dabei sicher nicht zu kurz. Auf dem Weg zurück zum Boot - ich war noch etwa 5 Meter davon entfernt und an der Leiter stand eine Schlange von 3 Leuten - rief dann plötzlich eine der Mannschaftsmitglieder, die sich selbst im Wasser befanden: "Schaut mal ein Hai!". Alle in der Nähe, setzten sich in Bewegung um dem Hai zu folgen - ich entschied mich entschieden dagegen und wählte die umgekehrte Richtung. Mit Haien schwimmen ist definitiv nichts für mich! Ich war nur froh, endlich wieder an Bord angekommen zu sein.
Während wir unser Mittagsmahl zu uns nahmen, scharrten sich tatsächlich etwa ein dutzend Riffhaie um unser Boot und warteten auf Futter. Man verschonte netter Weise mich, und zog es vor eine Hühnchenkeule ins Wasser zu schmeißen... das Gefetze war groß. James uns ich beschlossen, man müsse den Tieren einfach einen anderen Namen geben, damit sie nicht mehr so angsteinflößend wären und wählten mein liebstes englisches Wort "gloomy" dafür. Doch neben dem neben ihrem neuen Namen "Gloomy-Fish", bräuchte es vermutlich noch eine große schönheitskosmetische Operation, die wir den Fischen dann doch ersparten.
Nach dem Essen brachte man uns mit einem kleinen Beiboot auf Green Island und wir machten uns gemeinsam mit dem Kiwi daran, die Insel zu umrunden. Das dauerte zwar nur ungefähr 15 Minuten, ermöglichte uns jedoch einen Einblick in die wunderbare Tierwelt der Sandgefleuch-Tiere ;) Von kleinen Krabben, Krebsen und Seeschnecken, bis hin zu undefinierbaren, sich durch den Sand windenden Würmern und mysteriösen, perfekt geformten Löchern im Sand, war alles dabei. Mit dem Kiwi hatten wir natürlich einen Glücksfang gemacht, denn er wusste uns die Tierchen natürlich auch zu benennen und ihren Gefährlichkeits-Grad einzuschätzen ;) Wir fanden einen wirklich schönen Strand auf der anderen Seite der Insel und genossen dort ein wenig die Abgeschiedenheit. Interessant an Green Island ist es, dass man sich am Strand, abgesehen von den paar Booten, die vor der Insel liegen, völlig allein vorkommt. Betritt man aber den dichten Wald in der Mitte der Insel, so eröffnet sich ein Luxus-Resort und von Abgeschiedenheit kann keine Rede mehr sein. Nun teilt man sich jeden Quadratmeter mit unzähligen Asiaten.
Wir verzichteten darauf, auf das Schiff zurück zu kehren um erneut Schnorcheln zu gehen und zogen das Fletzen am Strand vor. Unsere Rückkkehr aufs Schiff leutete also gleich das Ablegen in Richtung Cairns ein. Gemütlich mit den Jungs auf dem Vorderdeck liegend und quatschend, bekamen wir auf unserer Rückreise noch einiges zu sehen: neben Delfinen, die für eine Weile mit unserem Boot mitschwammen, bekamen wir aus der Ferne auch Wale zu Gesicht. Mit einem Glas Wein in der Hand und an Crakern mit Käsewürfeln knabbernd, genoss ich die letzte Briese, bevor wir wieder in den Cairns Harbour einbogen. Wie viel idyllischer könnte es sein?
Die 2 Personen, die jedoch unserem Alter am nächsten waren, haben wir dann doch noch kennen gelernt: James, 26, Tennislehrer und "der Kiwi" (= Neuseeländer), 27, Tourguide irgendwo in Australien. Die wichtigste Information vor'm Schnorcheln, gab man uns kurz bevor wir ins Wasser sprangen: "Ach, um die Mittagszeit rum kommen übrigens immer die Riffhaie her. Die umkreisen dann immer das Boot. Aber keine Angst, die sind nicht so groß"........ Hilfe?! Da war es dann mit meiner Ruhe weg.
Das Riff war anders als jene, die ich schon vor 4 Jahren kennengelernt hatte. Es gab sehr tiefe Schluchten, sowie "Korallenberge", was es ermöglichte auch mal aufrecht paddelnd im Wasser zu verharren. Man konnte sehr nah an alle "Berge" heran, manche sogar, war die Ebbe noch nicht so weit vorangeschritten, überschwimmen und hatte damit einen einmaligen Einblick in die gesamte dort ansässige Fischwelt. Leider hatten wir das Gefühl, dass große Stellen des Riffes schon abgestorben waren, denn die Farbenpracht hielt sich in Grenzen. Dennoch störte es die diversen Fischlein nicht, sich dort aufzuhalten, was definitiv das Schnorcheln rettete. Mir jedenfalls, wurde immer mulmiger, je weiter die Zeit voran schritt und je näher wir der "Mittagszeit" (in diesem Falle Codewort für "Hai-mit-Franzi-Fütterungszeit") kamen. Der panische Blick in die tiefen Schluchten, kam dabei sicher nicht zu kurz. Auf dem Weg zurück zum Boot - ich war noch etwa 5 Meter davon entfernt und an der Leiter stand eine Schlange von 3 Leuten - rief dann plötzlich eine der Mannschaftsmitglieder, die sich selbst im Wasser befanden: "Schaut mal ein Hai!". Alle in der Nähe, setzten sich in Bewegung um dem Hai zu folgen - ich entschied mich entschieden dagegen und wählte die umgekehrte Richtung. Mit Haien schwimmen ist definitiv nichts für mich! Ich war nur froh, endlich wieder an Bord angekommen zu sein.
Während wir unser Mittagsmahl zu uns nahmen, scharrten sich tatsächlich etwa ein dutzend Riffhaie um unser Boot und warteten auf Futter. Man verschonte netter Weise mich, und zog es vor eine Hühnchenkeule ins Wasser zu schmeißen... das Gefetze war groß. James uns ich beschlossen, man müsse den Tieren einfach einen anderen Namen geben, damit sie nicht mehr so angsteinflößend wären und wählten mein liebstes englisches Wort "gloomy" dafür. Doch neben dem neben ihrem neuen Namen "Gloomy-Fish", bräuchte es vermutlich noch eine große schönheitskosmetische Operation, die wir den Fischen dann doch ersparten.
Wir verzichteten darauf, auf das Schiff zurück zu kehren um erneut Schnorcheln zu gehen und zogen das Fletzen am Strand vor. Unsere Rückkkehr aufs Schiff leutete also gleich das Ablegen in Richtung Cairns ein. Gemütlich mit den Jungs auf dem Vorderdeck liegend und quatschend, bekamen wir auf unserer Rückreise noch einiges zu sehen: neben Delfinen, die für eine Weile mit unserem Boot mitschwammen, bekamen wir aus der Ferne auch Wale zu Gesicht. Mit einem Glas Wein in der Hand und an Crakern mit Käsewürfeln knabbernd, genoss ich die letzte Briese, bevor wir wieder in den Cairns Harbour einbogen. Wie viel idyllischer könnte es sein?
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