Nun endlich sollte es also soweit sein: Ich wollte Mackay verlassen und weiter nach Rockhampton ziehen. Na ja, von einem so wirklich starken Willen konnte dabei keine Rede sein, schließlich genoss ich doch die Zeit mit meinen in Mackay gefundenen Freunden sehr und wäre am liebsten einfach dort geblieben. Aber so wie der Verstand eines Reisenden eben funktioniert, muss er sich doch irgendwann eingestehen, dass es Zeit ist aufzubrechen und Neues zu entdecken. Es hieß also: Segel los und auf ins Unbekannte!
Den Bus hatte ich bereits für Mittwoch Mittag um 13.15 Uhr gebucht und auch ein Hostel ließ sich noch finden, dass mich für die nächsten zwei Nächte aufnehmen würde. Dabei fiel die Wahl gar nicht so leicht, wie erhofft, den jene Hostels, die im Inneren Rockhamptons liegen, haben doch eher schlechte Bewertungen auf der Australien-Reise-Seite „Reisebine.de“ abbekommen. Die schönen Hostels jedoch, sind ohne Auto nur schwerlich zu erreichen und damit für eine Stadterkundung mehr als unpässlich. Also entschloss ich mich für das als „wenig atmosphärisch“ beschriebene „Downtown Backpackers“, das den unschlagbaren Vorteil der Stadtnähe hat, und gegen das zweite zentral gelegene Hostel, das Bewertungen wie „stinkend“ und „dreckig“ über sich ergehen lassen musste. Ich werde mir schon meine eigene Atmosphäre zu schaffen wissen ;)
Am morgen wurde es dann etwas knapp mit all den Dingen, die ich noch erledigen wollte, oder musste. Um 9.30 Uhr stand Kaffee trinken mit Ron an, von dem es mir ganz schön schwer fiel mich zu verabschieden. Na ja, seine Pläne, vielleicht zurück nach Brisbane zu ziehen, könnten sich ja positiv auf ein baldiges Wiedersehen auswirken.
Danach musste ich mich natürlich noch von Chris, Corinna, Kathi und Sophie verabschieden – meinen deutschen Backpacker-Freunden, mit denen ich so gute BBQs veranstaltet hatte.
Zurück im Hostel sammelte ich noch schnell die E-Mail Adressen meiner Mitbewohner ein, denn mit ihnen hatte ich mich ja innerhalb meines einwöchigen Aufenthaltes auch schon angefreundet.
Außerdem hieß es nun auf den letzten Drücker meine Zimt-Chips zu backen, deren Zutaten ich schon seit einer Woche bei Josh untergelagert hatte und die ich es immer noch nicht geschafft hatte in die Tat umzusetzen. Da ich die Zutaten jedoch nicht transportieren konnte, wurde es nun also wirklich Zeit! Außerdem ergab sich damit eine günstige und leckere Reiseverpflegung für mich.
Gesagt getan hechtete ich nun zu Josh auf die Arbeit, denn in seinem Auto hatte ich das Weihnachtspäckchen gelagert, was ich noch heute zur Post schaffen musste. Die letzten Handgriffe wurden also vorgenommen und schon sprintete ich Richtung Einkaufszentrum und in die Postfiliale hinein – bis zur Abfahrt des Busses blieben mir noch genau 50 Minuten. Dank der netten Postangestellten jedoch, die mir half über den Papierkram hinweg zu kommen – unglaublich, ich musste doch tatsächlich detailliert jedes einzelne Stückchen in meinem Päckchen angeben (natürlich ohne nach zu gucken ;) ). Warum passiert einem sowas immer, wenn man es eilig hat?! - schaffte ich es aber noch rechtzeitig fertig zu werden und um 103 Dollar erleichtert raste ich zurück zum Hostel um meine Sachen aufzupicken und auf den Bus zu warten.
Hier sitze ich nun schon seit etwa 5 Stunden und habe plangemäß nur noch eine halbe Stunde Fahrt vor mir. Um mich herum sah man die ganze Strecke wirklich nicht viel – wir passierten auf unserem Weg (bei dem es sich doch schließlich um ganze 350 km handelt!) vielleicht wenn es hoch kommt 100 Häuser (Ausfahrt aus Mackay mal ausgenommen)... hier ist wirklich was los!
Dennoch, wer mit einem Broadband-Internet-Stick ausgerüstet ist, findet auch im Nirgendwo mal etwas Handyempfang und so kann ich mich doch nicht über mein Schicksal beklagen ;)
Am Freitag morgen um 5.30 Uhr, soll es nun schon wieder weiter gehen und ich werde mich in „Agnes Water“, beziehungsweise der kleinen Partnerstadt „Town of 1770“, niederlassen.
Mal sehen, was ich bis dahin von Rockhampton zu sehen bekomme.
Liebe Grüße, die Franzi aus dem Bus :)
Am morgen wurde es dann etwas knapp mit all den Dingen, die ich noch erledigen wollte, oder musste. Um 9.30 Uhr stand Kaffee trinken mit Ron an, von dem es mir ganz schön schwer fiel mich zu verabschieden. Na ja, seine Pläne, vielleicht zurück nach Brisbane zu ziehen, könnten sich ja positiv auf ein baldiges Wiedersehen auswirken.
Danach musste ich mich natürlich noch von Chris, Corinna, Kathi und Sophie verabschieden – meinen deutschen Backpacker-Freunden, mit denen ich so gute BBQs veranstaltet hatte.
Zurück im Hostel sammelte ich noch schnell die E-Mail Adressen meiner Mitbewohner ein, denn mit ihnen hatte ich mich ja innerhalb meines einwöchigen Aufenthaltes auch schon angefreundet.
Außerdem hieß es nun auf den letzten Drücker meine Zimt-Chips zu backen, deren Zutaten ich schon seit einer Woche bei Josh untergelagert hatte und die ich es immer noch nicht geschafft hatte in die Tat umzusetzen. Da ich die Zutaten jedoch nicht transportieren konnte, wurde es nun also wirklich Zeit! Außerdem ergab sich damit eine günstige und leckere Reiseverpflegung für mich.
Gesagt getan hechtete ich nun zu Josh auf die Arbeit, denn in seinem Auto hatte ich das Weihnachtspäckchen gelagert, was ich noch heute zur Post schaffen musste. Die letzten Handgriffe wurden also vorgenommen und schon sprintete ich Richtung Einkaufszentrum und in die Postfiliale hinein – bis zur Abfahrt des Busses blieben mir noch genau 50 Minuten. Dank der netten Postangestellten jedoch, die mir half über den Papierkram hinweg zu kommen – unglaublich, ich musste doch tatsächlich detailliert jedes einzelne Stückchen in meinem Päckchen angeben (natürlich ohne nach zu gucken ;) ). Warum passiert einem sowas immer, wenn man es eilig hat?! - schaffte ich es aber noch rechtzeitig fertig zu werden und um 103 Dollar erleichtert raste ich zurück zum Hostel um meine Sachen aufzupicken und auf den Bus zu warten.
Hier sitze ich nun schon seit etwa 5 Stunden und habe plangemäß nur noch eine halbe Stunde Fahrt vor mir. Um mich herum sah man die ganze Strecke wirklich nicht viel – wir passierten auf unserem Weg (bei dem es sich doch schließlich um ganze 350 km handelt!) vielleicht wenn es hoch kommt 100 Häuser (Ausfahrt aus Mackay mal ausgenommen)... hier ist wirklich was los! Dennoch, wer mit einem Broadband-Internet-Stick ausgerüstet ist, findet auch im Nirgendwo mal etwas Handyempfang und so kann ich mich doch nicht über mein Schicksal beklagen ;)
Am Freitag morgen um 5.30 Uhr, soll es nun schon wieder weiter gehen und ich werde mich in „Agnes Water“, beziehungsweise der kleinen Partnerstadt „Town of 1770“, niederlassen.
Mal sehen, was ich bis dahin von Rockhampton zu sehen bekomme.
Liebe Grüße, die Franzi aus dem Bus :)
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